Mobile Kampagne: 6 Tipps, wie es garantiert gelingt

Juni 2017 / von Tom Rauhe

Kaffee schlürfen, ein Sandwich essen, mit Freunden kommunizieren, E-Mails beantworten, Geschenke bestellen: Egal, was wir tun, wir tun es heute zunehmend „on the go“ bzw. mobil. Die Liste an Tätigkeiten ließe sich endlos fortsetzen. Smartphones machen unseren Alltag agiler, einfacher, ortsungebundener. Mit ihrer Omnipräsenz geht der digitale Konsum und Kommerz einher – und zwar ein zunehmend mobiler. Deshalb ist es nur sinnvoll und einleuchtend, dass Unternehmen, die wachsen wollen, heute auf Mobile Advertising setzen. Mobile Advertising hat andere Werbeformen auf der Trendskala längst abgehängt. Trotz dieser Spitzenposition herrscht diesbezüglich in den allermeisten Unternehmen noch eine sehr große Unsicherheit.

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Mithilfe der folgenden Tipps für Mobile Marketing gehen wir den üblichsten Unsicherheiten vor dem Start einer Mobile Kampagne auf den Grund. Und unterstützen Sie damit in Ihrer Entscheidung, das elementare Thema Mobile 2017 in Angriff zu nehmen.

Bei der ersten Mobile Kampagne tauchen viele Fragen auf

Jede Branche hat ihre ganz eigenen, typischen Herausforderungen. Betrachten wir Mobile Marketing, ist die größte Herausforderung die Kommunikation über bisweilen Tausende an Kilometern hinweg. Und außerdem stehen da ja noch die digitalen Endgeräte zwischen Ihnen und Ihren Kunden. Wünschte man sich nicht manchmal, einfach durch eins dieser Geräte schlüpfen und von Angesicht zu Angesicht mit einem Interessenten sprechen zu können? Noch ist die Technik nicht so weit … Die Herausforderung lautet also: authentische und berührende Kommunikation über mal größere, mal kleinere Bildschirme.

Lohnt es sich denn, diese Herausforderungen anzunehmen? Wir antworten mit einem lauten JA! Schauen wir uns deshalb gemeinsam die wichtigsten Tipps für Mobile Marketing an – damit Sie am Ende wissen, wie Sie die Herausforderungen im kommenden Jahr anpacken können.

 

1. Ist jetzt überhaupt eine gute Zeit?

In einem Krämerladen in längst vergangener Zeit hatte der Gemischtwarenhändler Zeit, seine Kunden kennenzulernen, sich ihr Gesicht einzuprägen und sich ihre Präferenzen zu merken. Während Kunden in der Auslage stöberten, ergaben sich mannigfaltige Möglichkeiten zur Kommunikation und zum Bindungsaufbau.

Heute muss ein Marketer überall dort sein, wo seine potenziellen Kunden sind. Zwar rund um die Uhr präsent, aber gleichzeitig nicht aufdringlich. In einer richtigen und sympathischen Dosis. Wie findet man diese Balance? Stellen Sie sich dazu vor, wie Sie eine Beziehung zu einem neuen Nachbarn aufbauen würden. Unaufdringlichkeit und trotzdem eine gewisse Verbindlichkeit sowie emotionale Intelligenz bringen Sie dabei am weitesten. Ihre Kunden bergen gegenüber Nachbarn übrigens noch den unschlagbaren Vorteil, dass Sie digitale Daten über sie sammeln und nutzbringend auswerten können.

 

2. Persönlich werden

Jeglicher Marketingbotschaft sollte die Frage vorausgehen: Wen spreche ich an? Den emsigen Start-up-Geschäftsführer, der als digitaler Nomade durch die Welt jettet, erreichen Sie mit anderen Botschaften als den gewissenhaften Sachbearbeiter, der sich bislang lieber noch gedruckten Buchstaben als digitalen Zeichen widmet. Herauszufinden, wer eigentlich wer ist, und darauf mit jedem Interessenten in dessen ganz eigener Sprache zu kommunizieren wirkt erst einmal wie eine sehr mühselige Aufgabe. Diese Hürde ist aber längst nicht so hoch, wie viele fürchten! Ein zuverlässiges, umfangreiches und gut gepflegtes CRM-System nimmt Ihnen die meiste Arbeit ab. Allein schon den Namen eines Adressaten zu kennen und in der Ansprache zu nutzen bedeutet den ersten großen Schritt Richtung Personalisierung.

Wie Sie die Akzeptanz Ihrer Mobile Werbung zusätzlich erhöhen, erfahren Sie hier!

 

3. Erschlagen von der Datenwucht

Zu viele Daten? Wie immer zu wenig Zeit? Und noch dazu viel zu wenige Ressourcen? Und außerdem viel zu wenige Gelegenheiten, die Daten dazu zu nutzen, um tatsächlich eine Kundenbeziehung aufzubauen? Oder scheinen die Daten überhaupt kein sinnvolles, anwendbares Muster herzugeben? Das sind wichtige Fragen – wühlen Sie aber nicht in den Daten danach. Suchen Sie konkrete Antworten und zwar mit diesem Marschplan: Problem identifizieren. Hypothese für eine Problemlösung aufstellen. Test entwickeln und durchführen, um diese Hypothese zu bestätigen oder zu entkräften. Nun die Lösung umsetzen oder auf Basis der Erkenntnis eine neue mögliche Lösung erarbeiten. Die Hypothese entspringt Ihrer Erfahrung und Intuition; die Daten sind dafür da, sie zu überprüfen.

 

4. In der Mobile-Branche tummelt sich das Geld.

Wie viel Prozent Ihres Umsatzes, Ihres Marketings, Ihrer Produkte und Dienstleistungen sind mobil? Und: Wachsen diese Bereiche? Wenn nein, dann läuft hier etwas gehörig schief. Höchste Zeit, Ihre Mobile Strategie zu überarbeiten! Was Ihnen genau entgeht, wenn Sie auf Mobile Marketing verzichten, können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

 

5. Ein Klick hilft noch nicht.

In den seltensten Fällen installieren Nutzer von Anzeigen beworbene Apps gleich auf den ersten Klick. Es braucht viel Werbung und viele Klicks. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass Sie Ihre Buyer’s Journey kennen, verstehen und nutzen. Damit Sie sich über die höchsten App-Installierungs-Zahlen zu niedrigsten Kosten freuen können. Sie müssen also wissen, woher Ihre Interessenten kommen, welche Werbung sie wo und wann gesehen haben, und auf dieser Kenntnis basierend kontinuierlich Ihre Conversion Rates nach oben schrauben – immer mit dem Fokus auf dem Kundenverhalten und dem richtigen Einsatz relevanter Mobile Werbung.

 

6. Mobile in bestehende Strategien implementieren

Auf Mobile zu setzen heißt nicht, ausschließlich auf Mobile zu setzen. Bei aller Euphorie oder Panik, Mobile so schnell wie möglich umzusetzen, darf die bestehende Strategie nicht vernachlässigt oder gar über Bord geworfen werden. Mobile vermag sehr viel. Aber eben auch nicht alles. Deshalb muss Mobile sinnvoll ergänzend in einen Marketingmix eingewoben werden.

Wir wissen, dass Mobile Marketing eine Menge Herausforderungen für Ihr Unternehmen oder Ihre Agentur birgt. Und trotzdem ist es unausweichlich und alternativlos, sich damit zu beschäftigen und mehr und mehr Mobile Kampagnen zu stemmen. Das sagen nicht nur wir, das beweisen glasklar aktuelle Wachstumszahlen. Machen Sie sich also bereit! Mobile sollte ein ganz selbstverständlicher Teil Ihrer Marketingstrategie werden – was natürlich inkludiert, dass Sie überhaupt eine solide Strategie haben. Sie müssen Ihre Interessenten und Kunden verstehen und wissen, wann, wie und wo diese mit Ihnen interagieren möchten. Wenn Sie das wissen, liegt Ihnen deutlich vor Augen, welche Aspekte Ihrer Kundenkommunikation mobil sein können, es müssen oder es besser nicht sein sollten.

 

Erfahren Sie mehr zum Thema

Mit diesen vielen Aufgaben lassen wir Sie nicht allein! Wir geben Ihnen einen Leitfaden an die Hand, damit Sie mit Mobile durchstarten können. Laden Sie sich gleich unser kostenloses Whitepaper „Mobile Advertising zwischen Theorie und Praxis“ herunter – damit aus den vielen Fragezeichen Ausrufezeichen werden!

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Themen : Mobile Marketing

Tom Rauhe

Geschrieben von Tom Rauhe

Der Gründer der mobalo ist Vollblut-Onliner und stellt das seit rund zehn Jahren täglich unter Beweis.

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